Geschichte

Die Freude am Wassersport war die Voraussetzung zur Gründung der Bootsabteilung des Dresdner Turn- und Sportvereins „Fortschritt“ im Jahre 1928. Seit dem veränderte sich das Gesicht des Bootshauses, die Sportinteressen und auch die Vereinsstruktur. Aus den Anfängen des Wasserwanderns entwickelte sich ein vielfältiger Verein, welcher sich 1991 unter dem Namen „Kanuverein Laubegast e.V.“ in das Vereinsregister eintragen ließ.

Es begann mit der unendlichen Freude am Wassersport. Am 18.02.1928 wurde die Bootsabteilung des Dresdner Turn- und Sportvereins „Fortschritt“ gegründet. Im gleichen Jahr erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister. Zur Zeit der Gründung besaß der neue Ruder- und Kanuverein weder ein Bootshaus noch vereinseigenes Bootsmaterial. Durch einen glücklichen Umstand gelang es uns eine Villa mit Verwaltungsgebäude und Pferdestall am Laubegaster Ufer zu pachten.

Auf der Hamburger Straße wurde 1932 die Lagerhalle einer alten Margarinefabrik abgerissen und auf dem gepachteten Grundstück hinter der Villa zu einer neuen Bootshalle aufgebaut. Die Kanuten und Ruderer bauten in ihrer neuen Bootshalle ihre eigenen Boote. Schon bald stellten sich erste sportliche Erfolge ein. Erich Weis siegte 1932 in Wien bei der Arbeiterolympiade.

Mit Beginn des Nationalsozialismus in Deutschland 1933 begannen die Probleme für den noch jungen Verein. Die Sportgemeinschaft wurde verboten und das Vereinseigentum beschlagnahmt. Doch durch den unermüdlichen Kampfgeist der Sportler gelang es eine Verbindung mit dem Kleinschachwitzer Sportverein„ Frisch Auf“ 1934 einzugehen. Es wurde die Bootsabteilung „Frisch Auf“ ins Leben gerufen. Mit den Mitgliederzahlen steigen auch die Erfolge.

Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 werden die Sportler mit herben Schicksalsschlägen konfrontiert. Zum einen fallen zahlreiche Sportveranstaltungen weg und viele Aktive werden in den Krieg eingezogen, zum anderen sucht 1940 ein verheerendes Hochwasser die Dresdner 1940 heim. Das Wasser stand 1,35 m im Hof des Vereinsgeländes.

Als tragisches Erbe des 2. Weltkrieges sank die Mitgliedschaft von 175 auf 83 Sportsfreunde. Das Vereinsregister wurde gelöscht und das Vereinsinventar verstaatlicht.